Angetrieben von der Digitalisierung, dem pandemiebedingtem E-Commerce Boom sowie der Zunahme von Instant Payments und Onlineüberweisungen, hat sich die Banken- und Zahlungsbranche massiv verändert:

  • Online- und Mobile Banking kommt ein immer größerer Anteil und damit eine steigende Bedeutung zu.
  • Die Risiken und Konsumentenbedürfnisse im Zusammenhang mit Banking haben sich verändert.
  • Neue Zahlungsanbieter, Neobanken und Fintech-Unternehmen setzen etablierte Geld- und Finanzinstitute unter Druck.

Wie haben sich die Bedürfnisse der Bankkunden dadurch verändert?

Mehrere groß angelegte aktuelle Studien zeigen:
Sicherheit und Sicherheitsempfinden sind mit die größten Knackpunkte für Bankkunden und der wichtigste Faktor überhaupt, wenn es um Online-Banking geht. Besonders, da viele Kunden bereits negative Erfahrungen gemacht haben.

Welche Forderungen stellen Kunden heute in puncto Sicherheit an Banken?

In Kooperation mit dem ECC KÖLN haben wir dazu eine repräsentative Umfrage mit über 1.000 Bankkunden durchführt.

Das Ergebnis:

Ja, Bankkunden wünschen sich nicht, sondern fordern vom Finanzinstitut ihres Vertrauens, dass es ihre Sicherheit proaktiv fördert und bereits das Auftreten von Betrugsfällen und Fehlern unterbindet.
Dieses Bedürfnis ist derart hoch, dass es die Mehrheit der Bankkunden sogar bereit ist die Bank zu wechseln:
Mehr als die Hälfte kann sich gut vorstellen aktiv zu werden und zu einem Finanzinstitut mit höheren Sicherheitsmaßnahmen zu wechseln, wenn sie von einem bedeutenden Unterschied in den Serviceangeboten erfahren.

Die Zahlen im Detail:

Match zwischen IBAN und Kontoinhaber

  • 87 Prozent fühlen sich generell sicher beim Online-Banking.
  • Aber: 65 Prozent gehen auch davon aus, dass ihre Bank Online-Überweisungen daraufhin überprüft, ob IBAN und Kontoinhaber zusammenpassen.Die Realität sieht anders aus: Derzeit nimmt keine Bank in Deutschland solch eine Prüfung automatisiert vor.
  • Darauf hingewiesen sagen 54 Prozent, dass sie das Fehlen so einer Überprüfung als problematisch empfinden.

Relevanz von Sicherheitsempfinden

  • 82 Prozent halten einen Schutz vor Fehleingaben bei Überweisungen für wichtig.
  • 89 Prozent ist es enorm wichtig, dass ihre Bank ihr Möglichstes tut, um sie vor Betrug und Fehlern bei Online-Überweisungen zu schützen.
  • 91 Prozent wünschen sich Schutz vor Zahlungsbetrug beim Online-Banking.
  • Vergleich zum kostenlosen Girokonto: Das ist 81 Prozent besonders wichtig.

Eine automatisierte Plausibilitätsprüfung wie der IBAN-Name Check löst viele Probleme

Schauen wir noch genauer hin , zeigt sich:

  • Mit 94 Prozent wünschen sich fast alle eine automatisierte Plausibilitätsprüfung zwischen der IBAN und dem Kontoinhaber für ihre Online-Überweisungen.
  • Vier von fünf halten eine Bank, die solch eine fundamentale Prüfung proaktiv anbietet, insgesamt für vertrauenswürdiger als eine Bank, die dies nicht tut.

Das alarmierendste Ergebnis für Banken:

  • 53 Prozent der Befragten würde in Erwägung ziehen die Bank zu wechseln, wenn ein anderes Institut solch eine Prüfung anbietet, ihr aktuelles jedoch nicht.

Was bedeutet das erhöhte Sicherheitsbedürfnis für Banken?

Die Menschen sehen Banken klar in der Pflicht, alles zu tun, um sie beim Online-Banking zu schützen. Vertrauen und Zahlungssicherheit werden also zunehmend zu den entscheidenden Wettbewerbsargumenten.

Finanzinstitute sollten entsprechend die oftmals frappierenden Diskrepanzen zwischen den Kundenerwartungen und ihrem Serviceangebot auch im Bereich der Zahlungssicherheit endlich schließen.

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Wie sind eure Gedanken zu dem Thema?

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